Umgang mit Kritik von Kollegen aus Vedanta Sicht VC 333

Viveka Chudamani Vers 333. Derjenige der in der Wahrheit vollkommen verankert ist, wird frei von Unwissenheit und geht in die ewige Herrlichkeit des Selbst ein. Aber derjenige, der beim Unwirklichen verweilt, geht zu Grunde. Das das so ist, wird deutlich an dem Fall/ in der Geschichte über denjenigen, der kein Dieb ist und denjenigen, der ein Dieb ist.

Sanskrit-Text:

satyābhisandhāna-rato vimukto
mahattvam ātmīyam upaiti nityam |
mithyābhisandhāna-ratas tu naśyed
dṛṣṭaṃ tad etad yad acaura-caurayoḥ || 333 ||

सत्याभिसन्धानरतो विमुक्तो
महत्त्वमात्मीयमुपैति नित्यम् |
मिथ्याभिसन्धानरतस्तु नश्येद्
दृष्टं तदेतद्यदचौरचौरयोः || ३३३ ||

satyabhisandhan-arato vimukto
mahattvam atmiyam upaiti nityam |
mithyabhisandhana-ratas tu nashyed
drishtam tad etad yad achaura-chaurayoh || 333 ||

Wort-für-Wort-Übersetzung:

  • satyābhisandhāna-rataḥ : einer, der daran Gefallen findet (Rata), die Wahrheit (Satya) zu sagen (“Aussage”, Abhisandhana)
  • vimuktaḥ : ist frei (“befreit”, Vimukta)
  • mahattvam : die Größe, hohes Ansehen (Mahattva)
  • ātmīyam : des Selbst, seiner selbst (Atmiya)
  • upaiti : erlangt (upa + i)
  • nityam : stets (Nitya)
  • mithyābhisandhāna-rataḥ : einer, der daran Gefallen findet (Rata), die Unwahrheit (“falsch”, Mithya) zu sagen (“Aussage”, Abhisandhana)
  • tu : aber, dagegen (Tu)
  • naśyet : geht zu Grunde (naś)
  • dṛṣṭam : gesehen wird (Drishta)
  • tad etat : das (Tad) ist es (Etad)
  • yat : was (Yad)
  • acaura-caurayoḥ : im Falle eines Nichtdiebes (Achaura) und eines Diebes (Chaura)

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